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Blogparade – Fotos archivieren

Lange Zeit herrschte auch bei mir Chaos in meiner Foto-Sammlung, ich habe umsortiert, umstrukturiert und dann alles wieder über den Haufen geworfen und meine inzwischen eine Lösung gefunden zu haben, die zu mir passt.
Tari möchte wissen, wie andere Leute ihre Fotosammlung organisieren, also legen wir los.

1. Wie viele Fotos sind in deiner Sammlung?
Meine “Sammlung” ist winzig, sie ist eigentlich noch nicht mal wahr, wir reden hier von ca. 2500 Fotos, von denen aber zugegebenermaßen einige Scans von alten Familienalben sind.

2. Mit welchem Programm arbeitest du?
Nachdem ich ganz zu Anfang quasi alles per Hand irgendwie sortiert habe, bin ich bei Picasa gelandet. Picasa ist einfach, übersichtlich und kann sogar einige Fotos ein bisschen aufbessern oder so hübsche Dinge wie Mosaike und Collagen erstellen. Eigentlich Kinderkram, aber manchmal unglaublich nützlich! ^^

3. Wie sortierst du deine Fotos?
Meine Fotos werden monatlich in Ordner gespeichert. Das System hat mein Handy “erfunden”! Spaß beiseite, aber die PC Suite speichert die Handyfotos beim Synchronisieren in eben jene monatlichen Ordner. Für mich ergibt sich daraus ein Bilderteppich mit dem ich visuell das erlebte nachvollziehen kann. Ich kann mich, im Gegensatz zu meinem Vater nur schlecht an Daten orientieren, Bilder sind mir lieber.

4. Falls deine Bildverwaltungssoftware das beherrscht, bewertest du deine Bilder in einer Art Sterne-System?
Picasa hat kein herkömmliches Bewertungssystem im Sinne von 1 – 5 Sternen, zumindest habe ich es nicht entdeckt und selbst wenn, dann wäre es für mich eher mühsam, entscheiden zu müssen, welches Bild für mich 5 oder nur 4 Sterne erhält.
Mit Sicherheit habe ich total “wertlose” Bilder dabei, aber wenn sie nun einmal dokumentieren, was am z.B. 23.01.2008 passiert ist, dann ist es für mich “wertvoll”.

5. Falls ja; Nach welchen Kriterien bewertest du?
Wie schon gesagt, ich bewerte nicht.

6. Viele Bildverwaltungsprogramme ermöglichen das so genannte “taggen” der eigenen Bilder. Ist dir diese Form bekannt und wenn ja, nutzt du sie? Und warum nutzt du sie/nicht?
Ja, ich habe die Möglichkeit zu taggen, nein, ich nutze sie nicht. Mal davon abgesehen, dass es doch einen gewissen Aufwand bedeuten würde, alle Fotos nachzutaggen, habe ich absolut kein System. Genauso wie meine Fotos nicht benannt werden, sondern die gleiche kryptische Zahlenreihe behalten, den sie von der Kamera zugewiesen bekommen. Nach was soll man da unterscheiden. Eine Katze im Garten mit einer Blume, was schreibt man in den Tag? Katze, Blume, Gras, Garten, grün, süß … ?? Irgendwann wird es unübersichtlich und dann hilft es nicht mehr weiter.

7. Nutzt du die Metadaten, wenn ja wie?
Nein, eigentlich nicht.

8. Füge einen Screenshot hinzu von deiner Ansicht der Software (Also Filmstreifen, Metadatenansicht etc. pp.)

Vollbildaufzeichnung 14.09.2009 221042

    Soviel also dazu, so schaut das eben bei mir aus! :)
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Verwandlung

30082009222Die große Suche nach der ominösen Weinkiste hatte ich ja bereits geschildert. Leider war es nicht möglich die passende Kiste hier irgendwo im näheren Umland zu finden, zum Glück hat mich der Online-Versand gerettet und am Ende kam noch das gewünschte Stück an.

Der Bastelladen war danach recht schnell leergekauft. Klebespray, große und kleine Muscheln, Quarzsand, Glitter, Fischernetz, kleine Steine und etwas Schleifpapier.

Zuerst alle Kanten ein wenig mit dem Schleifpapier bearbeiten und dann kann es direkt schon los gehen. Seitenweise wird die Kiste mit dem Kleber besprüht, danach wird der Sand, in dem Fall mit Glitter versetzt drüber gestreut. Alles schön mit der Hand verteilen und ruhig auch etwas festdrücken. Nach dem trocknen kann man den überflüssigen Sand wieder auffangen und weiter geht es. Zu guter letzt ist eine ordentliche Ladung Haarspray nicht zu verachten, es verklebt die Oberfläche zusätzlich und der Sand rieselt nicht so leicht wieder runter.

Dann wurde die kleine, alte Heißklebepistole reaktiviert, ein Streifen des Fischernetzes auf dem Deckel angebracht. Ich hab immer nur die Knotenpunkte geleimt, das hält bombenfest! Hat man das geschafft, dann geht es auch schon an die Außendeko. Nach Lust und Laune Muscheln und Steinchen aufbringen.

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Innen haben wir dann Folie angetackert, da die Kiste nicht dicht war und wir den Sand ja nicht rausrieseln sehen wollten. Spielkastensand gibt es im Baumarkt zu kaufen. Den sollte man vorher auf einer Folie ausbreiten, damit der gut trocknen kann, sieht einfach besser aus. Darunter mischt man einfach noch ein paar Steine und Muscheln, vielleicht noch etwas Fischernetz. Das ganze dann abgerundet mit einer Flaschenpost auf der die Glückwünsche festgehalten werden können und fertig! :)

Achso, wozu wir das alles gemacht haben? Als Hochzeitsgeschenk für unsere lieben Freunde, die am 04.09.09 den Bund fürs Leben eingegangen sind! ^^ Achja, im Sand haben wir natürlich noch unser Geschenk in Form von “Goldmünzen” versteckt!

Psst, Schatzkisten sind beliebte Geldgeschenke, aber es gibt nur eine wahre Truhe, die selbstgemachte! ;)

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Road Trip

Autofahren ist lustig, vor allem wenn man mit meinem Bruder unterwegs ist! Nein, dieses Mal sind wir nicht kurz vorm Ziel liegengeblieben! Dafür sind wir eine Extra-Runde um Nürnberg gefahren, weil mein Bruder uns irgendwie auf die falsche Abfahrt geschickt hat. Positives daran, wir konnten das coole Gewitter bzw. Wetterleuchten in Franken beobachten.
Außerdem hat unser Sky sagenhafte 66.666 km überschritten, dieser Jungspund! ^^
Ungefähr zur selben Zeit fiel uns dann ein, dass wir dummerweise unsere Schlüssel für die elterliche Wohnung vergessen hatten, waren aber guter Dinge, dass man uns ja daheim erwarten würde!

Mitternacht kamen wir dann daheim an. Klingeln, Anrufen, ans Fenster des Zimmers klopfen in dem meine Eltern selig schlummerten … alles brachte nichts und wir standen immer noch vor der Tür. Aber ist ja alles bei der Hand und mein Bruderherz hatte scheinbar schon geübt auf unkonventionellem Weg ins Haus zu kommen. Natürlich brav mit Schuhe auf der Fensterbank ausziehen, Mutti wird sonst böse! ;)

Aber sie wurde nicht böse, sondern saß eher etwas verwirrt zusammen mit dem Vater auf der Couch und wunderte sich, dass sie nichts gehört hatte, wo sie doch sonst jeden Pups im Haus registriert! Soviel zum leichten Schlaf!

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Projekt 52-09: 23 – Alt & Neu

projekt-52-300

Knapp 30 Jahre lang stand in der Prager Straße in Dresden, der Shoppingmeile, die sich vom Bahnhof bis in die Altstadt zog, das Centrum Warenhaus. Für die jüngere Generation wird es nur als Karstadt bekannt sein.

Das besondere an diesem Kaufhaus war seine Optik. In den 70er Jahren in deutsch-ungarischer Kooperation erbaut, wurden die oberen Geschosse mit eloxierten, wabenförmigen Aluminiumelementen behängt. Zu damaligen Zeiten, war es aufgrund seiner Ausstattung und der Arbeitsbedingungen das attraktivste in der ganzen DDR. Die silbernen Waben waren hochmodern, sowohl in Ost wie West.

Es war etwas besonderes, es stach aus der Masse der Gebäude heraus. Vielleicht nicht umwerfend schön, aber für seine Zeit unglaublich fortschrittlich.

Centrums Galerie

Im Jahr 2007 begann der Abriss, für das “größere Wohl”, die “Centrum Galerie” ein Brocken Einkaufslandschaft, mit der der alte Straßenverlauf von vor 1945 hergestellt werden soll.
Massive Bürgerproteste begleiteten die Wettbewerbe zur Realisierung der neuen Bauprojekte und glücklicherweise wurde die alte Fassadenstruktur im neuen Konzept wieder aufgegriffen.

Am 17. September soll es soweit sein, der neue Shoppingtempel, die “Centrum Galerie” wird eröffnet und vereint ein neues Gebäude mit Teilen der alten Fassade!

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