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Harry Potter und der Orden des Phönix

„Und wie war es?“ – „Feucht!“

Ja, feucht war es in der Tat, aber erst nachher, denn der Himmel über uns weinte! Da das nicht zum Titel passt und gehört, machen wir an anderer Stelle weiter.

Gerade eben sind wir zurück vom 5. Film über Harry Potter und seine Freunde aus Hogwarts. Das endgültige und wahrscheinlich in jedem Fall, in dem ein Buch als Grundlage für einen Kinofilm dient, vernichtende Urteil ist: Ein Buch ist ein Buch, ein Film ist ein Film. Und dass man in einem Film meist nie so detailgenau sein kann und winzige, für die Handlung an sich unwichtige Momente verarbeiten kann, ist klar! Allerdings finde ich es immer sehr schade, wenn dann der Handlungsstrang und die eigentlichen chronologischen Abläufe des Buches so zusammengeschnitten werden, dass sie auf Kinolänge angepassbar sind.

Wer das Buch gelesen hat, dem ist alles klar, allen anderen kann man sagen, der Film wird düsterer, Harry, Hermine und Ron kommen in die Pubertät. Man quält sich mit Selbstzweifeln, sucht nach Bestätigung, die erste Liebe, große Erwartungen, Rebellion gegen die „Obrigkeit“ und am Ende erkennt man, dass man nicht alleine ist.

Das Highlight und wirklich sehr gut getroffen ist die Hohe Inquisitorin und spätere Schulleiterin Dolores Jane Umbridge. Ein Hausdrache in pink. Klein, pummelig und recht naiv anzusehen, verbirgt sich hinter ihr eine wahre Inquisitorin, streng, sadistisch, selbstverliebt, königstreu bis zum bitteren Ende (besser gesagt ministertreu), zu allem bereit (auch den illegalen Sachen) und ja niemals die Butter vom Brot nehmen lassen! Eine richtige Hassfigur!

Und wen ich persönlich sehr cool finde, dass ist Luna „Loony“ Lovegood. Ein wenig verschroben und verträumt, nicht ganz bei der Sache, aber mit dem Herz am rechten Fleck und ziemlich „weise“. Auch wenn sie oft abwesend wirkt, sieht und bemerkt sie mehr Dinge als man denkt!

Schon alleine wegen Dudleys Gesicht nachdem ihn ein Dementor angegriffen hat, muss man diesen Film gesehen haben! Und auch wegen dem Drachen den die Weasley-Zwillinge mit ihrem Feuerwerk zaubern, als sie die Schule mit gebührendem Getöse verlassen. Für Fans sowieso ein Muss!

Übrigens, das obrige Zitat bezieht sich auf den Kuss zwischen Harry und Cho. Ron fragt ihn, wie es denn so war und Harry antwortet wahrheitsgemäss. Cho hat nämlich dabei geweint! ^^

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2 Kommentare

  1. Mit Abstand mein Lieblingsbuch.
    Aber den Filmen konnte ich nie wirklich etwas abgewinnen, den fehlte einfach die „Magie“

  2. Ja, leider sind es oft nur aneinandergereihte Szenen mit ein paar Effekten.
    Alles in Allem, im Vergleich zur Eragon-Verfilmung schneidet er wirklich gut ab, muss man echt zugestehen. Ansonsten, Phantasie entwickelt sich nur beim lesen! :mrgreen:

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