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Urlaubsrunde um den Schluchsee

Nachdem Papa ja Mitte Juni in 6 Tagen erfolgreich die Alpen überquert hat, macht er jetzt mit meiner Mama und meinem Onkel Urlaub im Schwarzwald. Um Rad zufahren, was sonst?!
Das bedeutet, dass die lieben Verrückten schon mal die 130 km Hin- und Zurück zur Tante in die Schweiz radeln!

Deswegen war uns etwas mulmig zuzusagen, dass wir während ihres Urlaubs ganz bei uns in der Nähe, die ein oder andere Runde zusammen zu drehen. Aber wir sind ja keine Feiglinge.

Auf ging es also am Samstag morgen kurz nach 8 Uhr Richtung Schluchsee, das mal gute 2 h Fahrt von hier liegt. Losgezogen wie die Friseure, schraubten wir uns immer höher in den Schwarzwald hinauf, zusehends sank das Thermometer und Schatzi beschlichen erste Zweifel, ob er nicht doch besser lange Hosen und einen Pulli mitgenommen hätte. Aber da war es schon zu spät!

Schluchsee 

In Schluchsee angekommen, parkte dann der aquamarinblaue Sky, neben seinem viviantgrünen Bruder aus dem schönen Freital, Mutti hat auch gleich ganz wild fotografiert. Nachdem wir die Räder ausgeladen haben, wurde dann erstmal die Miss bestaunt, wie schön sie denn wäre und probegefahren, wie toll die Bremsen reagieren würden … hach und überhaupt! :)

Als wir dann unsere wenige Ausrüstung, also quasi den Helm, angelegt hatten konnte es auch gleich losgehen.
Am Wasser lang, am Bahnhof vorbei, einmal rechts abgebogen und schon das erste Mal halb verfahren. Also einfach wieder umgedreht und dann kam schon der erste “Hügel” an dem ich feststellen musste, dass mir das Schalten mit so vielen Gängen einfach noch nicht so wirklich liegt! Man kann echt bis fast ganz runter schalten, kommt immer noch voran und kann weitertreten, unglaublich, erstaunlich, merken für die nächsten Hügel, die da kommen sollten! ;)

17072010053_01 Nach 10 km die erste Pause, Mütterchen konnte es gar nicht richtig fassen, normalerweise dauert es sonst mindestens 50 km oder bis 14 Uhr. Aber die Idee anzuhalten war gar nicht so schlecht, denn die erste Regenwolke ergoss sich über uns, während wir gemütlich unter dem weit vorgezogenen Vordach sitzen und abwarten konnten.
Die Miss durfte ab hier die erste Pfützen ihres Lebens durchfahren, was cool ist so ohne Schutzblech, meine Mutter aber zu verzweifelten Rufen animierte, dass ich mich ja total einsauen würde! ^^
Der nächste Hügel kam, der zur Staumauer rauf und ich war vorbereitet, langsam aber stetig schraubte ich mich den Berg hoch, yeah!

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In Seebrugg mussten wir einen kurzen Zwischenstop einlegen, ein Schatz musste gefunden werden. Mama und Papa waren das erste Mal beim Geocaching dabei und der Cache enthielt wirklich einen “Schatz”, nämlich einen rosa Rubin! Haben aber alle schön drin gelassen, hatten nämlich nix zum Tauschen dabei, außerdem wollten wir ja weiter Richtung Rothaus, dort wo das Tannenzäpfle herkommt!

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Blöd, dass es hier dann keinen richtigen Radweg mehr gab und man dort dann auf der Landstraße den Berg zur Brauerei bezwingen musste. Und während ich mich da mit so 7 km/h, gefühlt auf der Stelle tretend vorwärtsbewegte, rasten die Autos an mir vorbei, was ich irgendwie nicht sonderlich prickelnd fand, mich verunsicherte, so dass ich dann auf halber Strecke abgestiegen bin und geschoben hab, aber immerhin bin ich oben angekommen!

17072010057 Während wir uns im Gasthaus gestärkt haben, es nebenbei draußen mehrfach zu Regengüssen kam und sich die Temperaturen rapide abkühlten, wurden wilde Pläne geschmiedet, von Rettung per Auto durch 2 todesmutige Fahrer bis hin zu Verlegenheitsbesuch im Heimatkundemuseeum Hüsli war alles dabei.

Das Ganze endete dann damit, dass mein Onkel die Regenkluft anzog, Schatzi dafür seine Jacke bekam, Papa Mamas Regenjacke anzog und ich seine und wir dann gemeinschaftlich den Berg hinuntersausten.
Bei 30 km/h war bei mir aber Schluss, wir hatten saumäßig Gegenwind, ich hab nix mehr gehört und dann setzte auch noch der Regen ein. Nein falsch, es fing an zu schütten. Schatzi und Onkelchen waren schon weit vor uns, die zweite Gruppe rollte dann einfach in den Straßengraben und stellte sich unter den überhängenden Nadelbäumen unter. Und dann stand Sie da. Inzwischen packte sich Mama in den Taucheranzug (Regenkluft) und die Rasergruppe rief an um uns mitzuteilen, dass sie uns aus Seebrugg mit dem Auto abholt, da dass Wetter sich nicht so schnell bessern würde.

Und in Seebrugg, da endete leider die fröhliche Ausfahrt, vom Regen sabotiert. Das Mütterchen war sehr geknickt, aber auch Regen gehört dazu! Und Dreck, die Miss muss erstmal duschen gehen. ^^

Außerdem haben wir doch noch das nächste Wochenende bei uns, da hält das Wetter doch bestimmt. Bis dahin muss ich jetzt nur noch eine verträgliche Ausfahrt finden, ist nämlich diesmal meine Aufgabe. Vor allem ist auf die Tankstellen unterwegs zu achten! ;)

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Pustekuchen

Seit die kleine Miss bei uns ist, möchte Sie so viel wie möglich nach draußen und bewegt werden. Leider macht einem irgendwas immer mal wieder einen Strich durch die Rechnung, sei es das Wetter, zu heiß, zu kalt, Regen, Gewitter oder gar Hagelschauer, manchmal ist es der Feierabend der einfach so lange auf sich warten lässt, dass es sich einfach nicht mehr lohnt loszufahren.

Schon letzte Woche hatte ich geplant zur Grabkapelle auf dem Württemberg zu fahren, ein Mausoleum, dass der olle Wilhelm I. von Württemberg für seine 2. Frau Katharina hat errichten lassen. Sieht man schon von weitem und immer fragt mindestens einer danach, was das denn sei.
Irgendwie wurde es aber letzte Woche heißer und heißer und bei dem Gedanken, bei dem Wetter durch die Weinberge zu radeln und mir womöglich einen Sonnenbrand und den passenden Stich dazu zu holen, verschob ich das Ganze. Bis heute.

Nach Feierabend die Miss aus dem Stall geholt, aufgesattelt und los ging es. Einen groben Plan mit Weg hatte ich, aber immer der Nase nach tut es auch.

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Es ist das Kleine da gaaaaanz hinten in der Mitte. ;) Ja, das auf dem “grünen Buckel”.
Das Ziel fest im Blick hatte ich irgendwie nicht bedacht, dass das Schwabenländle ja arg bergig ist und WeinBERGE ihren Namen auch nicht ganz umsonst tragen. Schnaufend und mit wahrscheinlich seeeehr rotem Gesicht (die Leute haben alle so mitleidig geguggt, vor allem, die die mich am Berg überholt haben) strampelte ich also durch die Weinberge. Ok, zugegeben ich hab auch ein bisschen das Rad geschoben, aber diese Weinbergstraßen sind auch voll gemein, es geht saumäßig bergan, aber man sieht das gar nicht wirklich.
Und als ich gerade wieder aufsteigen wollte, da passiert es. Mit rechts hab ich angetreten und dann das linke Bein nachgezogen und ZACK da war er. Ein großer, dicker, fetter Krampf in der Wade, einer von der richtig fiesen Sorte. Tja, nach rechts runter steigen ging nicht, also links runter, leider war da aber keinerlei Halt in dem Bein und so kugelten ich und die kleine Miss uns inmitten der Weinreben für eine gute Minute auf der Straße rum, bis der Schmerz endlich nachließ.

Gleich mal vorab, die Kleine ist wohlauf! Ich auch, nur ein bisschen den Handballen und die Wade aufgerissen. Das Schlimmste sind ja die Nachwirkungen des Krampfes im Muskel.

Retten lassen konnte ich mich leider auch nicht. Schatzi hätte das niemals gefunden, noch nicht mal mit Hilfe von Sabine, unserem Navi. Weinbauern waren zwar da, hätte ich halt einfach nur noch ein bisschen da auf der Straße rumliegen müssen, vielleicht hätte mich ja einer gerettet. ;)

05072010045_01Naja, ich bin ja kein verweichlichtes Zivilisationsopfer. Da wird der Sattel etwas runtergeschraubt, dass man nicht mehr so hoch steigen muss und dank der vorher hinauf gefahrenen Berge ging es dann nur noch bergab.
Jetzt befrei ich mich mal von den Weinberg-Resten in denen ich mich gewälzt habe, es war nämlich gerade soweit die Reben zu verschneiden … oder was weiß ich.

Achso, etwas Gutes hatte der Ausflug dann doch noch, ich weiß jetzt wo der nächste Minigolfplatz ist. Also nicht, dass ich das supergut könnte, nö ich verliere da regelmäßig, aber so für den Spaß kann man das ruhig mal machen. :)

Achja, und Grabkapelle, du kommst auch noch dran! Wenn ich dann demnächst meine Waden dazu überreden kann, sich ordentlich zu benehmen. :P

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Der erste Ausritt

Zum Glück war das Wetter heute etwas stabiler als gestern, so dass ich mir meinen kleinen Geist heute schnappen konnte und direkt die erste Testrunde drehen konnte.

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Gelandet sind wir dabei über den Neckarradweg am Max-Eyth-See. Leider war es etwas wolkig, aber trotzdem eine Menge los. Und hey, da fahren sogar Segelbötchen. :)
Und es gibt braune Wildgänse zu bestaunen und ganz toll zu beobachten ist auch der Besucherparkplatz, auf dem sich die Autos nur so drängelten. ;)

Jetzt müssen wir aber erstmal pausieren, mein Popo und der Sattel müssen sich erst aneinander gewöhnen, immerhin, es ist nicht so schmerzhaft wie der Radausflug an der Ostsee auf dem geliehenen Hollandrad … da konnte ich danach ja gar nicht mehr sitzen.

Außerdem fehlt noch ein wenig Ausrüstung, hab nämlich noch keinen Helm und keinen Fahrradcomputer, hab also keine Ahnung wie schnell ich bin. Und dann hab ich hoffentlich einen Knick in der Optik und es liegt an den weißen Streifen auf den Reifen, aber ich hab das blöde Gefühl, dass das Vorderrad eiert. oO

Wen es interessiert, hier sind wir langgekommen:

Route Max-Eyth-See

Die Website auf der man das in Ermangelung eines Fahrrad-GPS mit Trackingfunktion eingeben kann, nennt sich bikemap und ist kinderleicht zu bedienen. Gibt es zum Beispiel auch für Skaterouten und das hab ich ja schon mein halbes Leben gesucht! ;)

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Ghost Miss 5500

Darf ich vorstellen, die neue Miss für die Misses. Wenn ihr diesen schicken “Geist” an euch vorbeihuschen seht, dann war ich es! :)

Getestet im strömenden Regen, für unglaublich bequem empfunden und als letztes seiner Art direkt gekauft!

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Und damit denken wir auch an Papa und mein Bruderherz die sich jetzt gerade auf der ersten Etappe von 6 durch die Alpen quälen. 466 km und 10750 Höhenmeter und das bei einer wohl recht bescheidenen Wetterlage über den Alpen mit Kälte und Schneeregen. Ihr wisst doch, je weiter ihr nach Italien kommt umso besser wird das Wetter. ;) *daumendrück*

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Besuch im Freudenhaus

21042010390Was für ein geiler Titel um sich nach langer Abstinenz zurückzumelden! :)

Da wir heute in Mannheim waren, haben die Kollegin und ich unsere Mittagspause in der Innenstadt verbracht, beim shoppen, im Freudenhaus!

Ein superschnuckeliger Laden, der einiges an Marken verkauft, aber auch viele individuelle und auch lokale Designer verkauft. Viel bunt, viel außergewöhnlich und mit supernettem Personal.

21042010389Während Sie sich durch alle bunten Kleider, die es zu fassen gab probierte, schaute ich mich bei Schuhen, Taschen und sonstigen Accessoires um. Und da war sie, sprang mich plötzlich an, meine neue Handtasche, ein Shopper in schwarz mit grün gepunktetem Innenleben. Gabs auch in weiß mit blau-gepunktetem und blau mit weißem Futter … aber leider konnte ich nicht alle nehmen! :getlost:
Hab grad schon eingeräumt und bin total happy, dass da noch sooo viel Platz drin ist. :wub:

Freudenhaus hat seinem Namen also alle Ehre gemacht und mir eine Freude bereitet! :love:

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