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Nach Weihnachten ist vor Weihnachten

Habe meinen heutigen Feierabend dem wohl weihnachtsverrücktesten Mädchen der nördlichen Hemisphäre gewidmet.

Wie auch immer wir darauf zu sprechen kamen, weiß ich nicht mehr, aber der Glühwein draußen am Schwedenfeuer in einem Hof der sich langsam immer mehr in eine Schlittschuhbahn verwandelte tat sein übriges. Das weihnachtsverrückte Mädchen liebt "Eine Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens. Allerdings hat sie es noch nicht als Hörbuch in ihrer Sammlung.

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Um dieser lieben Person einen Gefallen zu tun, hab ich ihr heute Abend ihre ganz private CD-Box gebastelt. Und ich bin richtig stolz auf mich, ist nämlich ganz gut geworden. Dank der vielen kleinen Utensilien, die schon lange in meinem Schreibtisch ruhten und endlich benutzt werden konnten. Sprühkleber for the win! Und wo sind denn die Foto-Papier-Post-Its her? Und warum hat die keiner eher benutzt? ^^ Von den Glitzergelstifte, die ich extra mal aus UK habe liefern lassen mal ganz abgesehen!

Jetzt bringen wir es also mal fix zur Paketstation, damit sich dann in den nächsten Tagen hoffentlich jemand darüber freut.

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Yeaaaah, Hogwarts

Wir waren auf Hogwarts. Glaubt ihr nicht? Dann schaut doch selbst.

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Sieht doch ganz genauso aus, oder? ;)

Ja, ok, es ist nicht in Schottland, sondern auf der Alb. Und ok, es ist nicht Hogwarts sondern die Burg Hohenzollern. Sonntag morgens, extra zeitig aufgestanden und auf gings Richtung Hechingen.

16012011171_01 Nachdem wir das Auto auf dem Parkplatz abgestellt hatten, sind wir erstmal den Berg wieder ein Stück runtergelaufen, wir mussten ja erstmal einen Schatz finden, nämlich den “Vergessenen Turm”.
Dann erst ging es bergauf, erst die Straße, dann sogar eine Abkürzung über Stock und Stein, bis wir dann endlich Hohenzollernsche Lande betreten konnten.

In Preußen angekommen, haben wir dann sogar die Burgführung mitgemacht, die allerdings recht überschaubar war. Sehr lustig, die riesigen Pantoffel, die man anziehen muss, um Georg Friedrichs Parkett nicht kaputt zu machen. Der ist nämlich heutzutage Burgherr und gerade auch in der Presse mit einer anstehenden deutschen royalen Märchenhochzeit!

Die Burganlage ist toll, draußen kann man auf der Bastei einmal komplett außen rum laufen und die wunderbare Aussicht genießen.

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Man kann bei gutem Wetter wohl den Stuttgarter Fernsehturm und den Feldberg sehen, dazu reichen meine geografischen Kenntnisse wohl nicht. ;) Schwamm drüber!

Ganz wichtig wäre noch zu erwähnen, dass mein gelbes Blümchen samt Rucksack seinen ersten Ausflug hatte! Auch wenn gar kein Fahrrad dabei war, ist nämlich ein Radrucksack!

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Also bitte den blauen Rucksack beachten, der da an der Schranke hängt, der mit dem kleinen gelben Blümchen dran.

Schatzi guggt etwas bedröppelt, ob der ganzen Touris, die die ganze Zeit durchs Bild gewackelt kamen, also nicht soviel Beachtung schenken. Den Touris sowieso nicht.

Lieber das tolle Tor bewundern. ^^

Und jetzt wissen wir, dass die preußischen Herrscher auch nur verkappte Schwaben waren! :)

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Guckst du?!

Lang und breit wurde ja im Vorfeld erzählt, gemacht, beantragt usw. bevor irgendjemand überhaupt mal was von Google Street View gesehen hat. Bis heute. Seit heute sind wohl 20 der größten Städte Deutschlands bebildert und können bequem vom heimischen PC angesteuert werden.

Nun wohne ich seit fast 3 Jahren in einer dieser Städte, nämlich in Stuttgart und logischerweise stalkt man dann direkt den Arbeitsplatz und wie es sich gehört auch das Wohnhaus. Blöd, dass von meinem Teil der Straße wohl momentan gar keine Fotos vorliegen oder noch bearbeitet werden müssen. Macht ja nix, denn von der Querstraße hat man einen wunderbaren Blick. Und gleich fällt auf, die schräg gegenüber und die ganz am Ende der Straße haben wohl was zu verbergen. :ninja:

Zum Glück ist niemand in unserem Haus so paranoid gewesen, hätte mich schon irgendwie geärgert. Und so sieht man ganz wunderbar unseren Balkon und die grünen Fensterläden. UND, Überraschung, da steht vorn im Bild in einer geräumigen Parkbucht, auf der Single-Pole-Position eine aquamarinblaue Limousine mit schwarzen Winterreifen-Felgen. Der Sky 1.0, den ich im Februar diesen Jahres leider zu Schrott gefahren habe! :unlove: Und so lebt er online weiter, mal davon abgesehen, dass er ja schließlich durch seinen "Autoteile"-Spenderausweis sowieso in Sky 2.0 weiterexistiert!


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Nun wohne ich ja nicht immer hier in der großen Stadt, sondern komme ja bekannterweise aus einem gemütlichen Örtchen ganz weit östlich von hier. Dort wird es sicher noch eine ganze Weile dauern bis sich ein Google Street View Auto hintraut, deswegen kann ich mein Elternhaus nicht anschauen. Aber ich kann mich an Orte "begeben" von denen ich weiß, dass sich meine Liebsten dort oft aufhalten und ihnen so irgendwie nahe sein.

Auch wenn die Gegend nicht so sonderlich einladend aussieht, ist halt Industrie- und Bahnhofsvorgebiet, so kurvt mein Papa jeden Tag dahin um dort seine Brötchen zu verdienen, nämlich in diesem alten, roten Golf der dort ganz vorn am Zaun steht, mit dem quasi jeder aus unserer Familie ein Erlebnis verbindet. Auch eine Pole-Position, Ehrenplatz halt!


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Und so möchte ich einfach mal den Caschy hier zitieren, der es ganz treffend auf den Punkt gebracht hat:

Der eine nutzt Google Street View so, der andere so. Ich verstehe die Ängste und Sorgen der Menschen nicht, die davor Angst haben, mir fehlt auch die Zeit und Lust, mich damit zu beschäftigen. Ich kann euch nur sagen, wie ich es nutze. Ich habe heute morgen eine Zeitreise gemacht. Mich an Ecken erinnert. Ja – und wahrscheinlich habe ich sogar Pipi in den Augen gehabt, als ich Orte meiner Kindheit sah, die ich mit Menschen besuchte und erlebte, die vielleicht heute nicht mehr unter uns weilen.

Und für solche Sachen liebe ich das Internet.

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Bezwungen

05072010044 Sicherlich ist mein unrühmlicher, zwangsweise abgebrochener Ausflug auf diesen Hügel namens Württemberg noch jedem im Gedächtnis. Gestoppt von einem Wadenkrampf, mannomann!

Die Kapelle schon in Sicht bin ich mitten im Weinberg umgekippt und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Das wollte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen und schwor schon damals “Rache”. Alles nur eine Frage der Zeit!

Und die sollte kommen und zwar am letzten Wochenende im August!
Nachdem der Liebste sich kurz vor Mittag endlich aus dem Bett bewegt hatte, meinte er sich direkt aufs Rad schwingen zu wollen und mal zu schauen, was wir so schaffen würden.

Von Untertürkheim aus, meinte er sich einen Weg nach oben suchen zu wollen. Gut, dass der Anstieg aus dieser Perspektive nicht ungemein steiler aussieht, quasi psychologische Kriegsführung.
Aber alles schimpfen und schnaufen half nichts, langsam aber stetig, durch Wohngebiete und Weinberge kamen wir dem Ziel immer näher.

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Eine letzte, fiese Spitzkehre und dann noch den kleinen Zufahrtsweg zur Kapelle und dann waren wir plötzlich auch schon oben! Unglaublich! :)

Hier das Beweisfoto:

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Die Leute kennen wir nicht, aber die Miss und das Bulls im Vordergrund! Sie wurden sogar ausgiebig von den anderen Ausflugstouristen bestaunt inkl. dem zweifelhaften “Angebot” die edlen Gefährt zu entführen! oO

Beim nächsten Mal wird dann mal eindeutig das Wetter schöner und die andere Route über Feuerbach getestet werden müssen!

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Und damit ihr glaubt, dass es wirklich bergig war, durch dieses Sträßchen sind wir gefahren!

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Und wem das jetzt nichts sagt, der bildet sich bitte ein wenig bei Wiki!

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