Die große Suche nach der ominösen Weinkiste hatte ich ja bereits geschildert. Leider war es nicht möglich die passende Kiste hier irgendwo im näheren Umland zu finden, zum Glück hat mich der Online-Versand gerettet und am Ende kam noch das gewünschte Stück an.
Der Bastelladen war danach recht schnell leergekauft. Klebespray, große und kleine Muscheln, Quarzsand, Glitter, Fischernetz, kleine Steine und etwas Schleifpapier.
Zuerst alle Kanten ein wenig mit dem Schleifpapier bearbeiten und dann kann es direkt schon los gehen. Seitenweise wird die Kiste mit dem Kleber besprüht, danach wird der Sand, in dem Fall mit Glitter versetzt drüber gestreut. Alles schön mit der Hand verteilen und ruhig auch etwas festdrücken. Nach dem trocknen kann man den überflüssigen Sand wieder auffangen und weiter geht es. Zu guter letzt ist eine ordentliche Ladung Haarspray nicht zu verachten, es verklebt die Oberfläche zusätzlich und der Sand rieselt nicht so leicht wieder runter.
Dann wurde die kleine, alte Heißklebepistole reaktiviert, ein Streifen des Fischernetzes auf dem Deckel angebracht. Ich hab immer nur die Knotenpunkte geleimt, das hält bombenfest! Hat man das geschafft, dann geht es auch schon an die Außendeko. Nach Lust und Laune Muscheln und Steinchen aufbringen.
Innen haben wir dann Folie angetackert, da die Kiste nicht dicht war und wir den Sand ja nicht rausrieseln sehen wollten. Spielkastensand gibt es im Baumarkt zu kaufen. Den sollte man vorher auf einer Folie ausbreiten, damit der gut trocknen kann, sieht einfach besser aus. Darunter mischt man einfach noch ein paar Steine und Muscheln, vielleicht noch etwas Fischernetz. Das ganze dann abgerundet mit einer Flaschenpost auf der die Glückwünsche festgehalten werden können und fertig!
Achso, wozu wir das alles gemacht haben? Als Hochzeitsgeschenk für unsere lieben Freunde, die am 04.09.09 den Bund fürs Leben eingegangen sind!
Achja, im Sand haben wir natürlich noch unser Geschenk in Form von “Goldmünzen” versteckt!
Psst, Schatzkisten sind beliebte Geldgeschenke, aber es gibt nur eine wahre Truhe, die selbstgemachte!
Vom Sommerloch bin ich direkt in die heiße Phase des Spätsommers gerutscht. Nicht nur, dass es im Büro massig viel zu tun gibt, nee, daheim gibt es auch noch jede Menge Dinge zu erledigen.
Positive Nachricht aus dem Sommerurlaub ist, dass endlich dass Regal im Arbeitszimmer fertig ist und dass sämtliche Vorhänge in der Wohnung angebracht wurden. Sämtliche Vorhänge? Nicht ganz, ein kleiner Schiebevorhang im Arbeitszimmer vor besagtem Regal wehrt sich standhaft. Aber wir sind in Phase 2 des Lösungsfortschritts vorgedrungen.
Und weil es so schön ist, war ich am Freitag nach Feierabend auf Odysee. Die Suche nach der geflammten Weinkiste, auch hier sind wir schon bei Part 2, denn Teil 1 fand bereits im Internet statt. Auf dieser kleinen Rundreise hab ich mal ein paar Ortschaften in der Umgebung kennengelernt, ich weiß wo Obi und der Pflanzenkölle sind, was suuuuperwichtig ist!
Ausbeute waren 2 Lavendelstöcke für meinen Balkon und massive Kopfschmerzen. Was nimmt man nicht alles fürs perfekte Hochzeitsgeschenk in Kauf!
Achja, Hochzeit, wir sind Anfang September zu einer eingeladen, bis dahin heißt es noch ein schickes Outfit zusammenzustellen, Hosen kürzen zu lassen, zum Friseur zu gehen, Mani- und Pediküre dürfte auch noch anstehen!
Nebenbei steht dann so in 2 bis 4 Stunden der Kurzbesuch der Schwiegereltern an. Geputzt und aufgeräumt ist bzw. man liegt in den letzten Zügen.
Aber Frühstück könnte es bald mal geben!
Das Wetter treibt einen ja momentan sprichwörtlich zur Weißglut, mich zumindest. Ich bin darauf bedacht mich möglichst wenig und langsam zu bewegen, im Büro muss für einen optimalen Durchzug gesorgt werden, um sich halbwegs wohl zu fühlen und wenn nix mehr geht, dann geht man in die Pauserei, die ist dauerklimatisiert und die Damen dort laufen mit Strickjacken und Westen durch die Gegend!
Überhaupt an unnötige Bewegung zu denken, ist eher abwegig, egal bei welchem Wetter.
Aber manchmal, da bekommt man so einen Rappel!
Am Wochenende kam ein kleines Paket in mein Haus geliefert, in dem ein noch kleineres rot-weißes Dingelchen steckte, dass sich erstaunlich gut mit meinem iPod versteht und auch noch liebend gerne an meinen Laufschuhen rumbaumelt und immer dann ganz aufgeregt reagiert, wenn ich mir die anziehe und ein bisschen draußen vorm Daimler-Werk auf und ab laufe.
Wer jetzt den Taschenrechner oder den Kopf anstrengt, wird schnell merken, dass es sich hier nicht um Laufen sondern respektive um Gehen handelt, neumodisch auch in Joggen und Walken unterteilt. Ziel ist es in 12 Wochen 25 min am Stück laufen joggen zu können, aber fangen wir erstmal gaaanz klein an und schauen, ob das überhaupt der richtige Sport ist, Gelenke, Spaß etc.!
Unser aquamarinblaues Spielzeug konnten wir am Donnerstag endlich in Augenschein nehmen. Vor allem aber ihm Nummernschilder anbringen und das gute Stück endlich vom Hof fahren.
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Das ist er, unser Sky!
10 Jahre alt, 65 tkm und ein Traum in Aquamarin! Schnurrt wie ein Kätzchen, hat unglaublich viel Platz im Innenraum und ist sooooooo schick! *schmacht*