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Paris – Tag 2

Der 2. Tag versprach lang zu werden, viele interessante Plätze wollten besucht werden. Ein ausgeklügelter Plan mit passender Marschroute musste also her.

IMG_0898 Noch vor dem Frühstück wurde das erste sehenswerte Gebäude, das Institut du monde arabe. Die Fassade, ein seltenes Schauspiel aus arabischen Ornamenten und High-Tech. eine komplette Front ist mit Irisblenden ausgestattet, die den Einfall des Sonnenlichts regulieren.

26092009244 Direkt gegenüber konnten wir uns dann erstmal über ein leckeres Frühstück freuen, wenn man es gut findet bereits zum frühen Morgen ein in Grand Marnier gebadetes, flambiertes Crepes zu essen. ;) Der Kellner hatte seinen Spaß!

Auf einem weiten Bogen näherten wir uns dann dem Palais Royal und Louvre. Wir wollten schon gerne rein und uns die ganzen berühmten Gemälde, natürlich auch Mona Lisa anschauen, hatten jedoch Bedenken, was die Wartezeiten anging, denn die können wohl locker mal 2 Stunden betragen. Allerdings hatten wir Glück, kurze Taschenkontrolle und wir konnten die große Gläserne Pyramide betreten und uns ein Ticket für eines der berühmtesten Museen besorgen.
IMG_0935Eintritt 9 €, kann man eigentlich nix sagen, aber der Clou: Angehörige der Europäischen Union zwischen 18 und 25 Jahren, die sich als solche ausweisen können, kommen kostenlos rein! Find ich richtig klasse und so waren wir Mädels ohne einen Cent zu zahlen im Louvre! :)

IMG_0989_01Drinnen dann Kunst aus dem Orient, Ägypten, Griechenland und Rom, Afrika, Islam, Gemälde, Skulpturen, Kunsthandwerk, Graphik … Wir haben uns nicht komplett alles angesehen, wäre zeitlich auch gar nicht gegangen. Aber die interessanten Ecken haben wir schon abgeklappert und natürlich waren wir auch bei Mona Lisa!

Bevor wir uns dann weiter Richtung Place de la Concorde mit dem Obelisken und noch weiter bis zum Arc de Triomphe begeben konnten, war eine kleine Stärkung nötig. Außerdem mussten wir die ganze Kunst ja auch erstmal Verdauen.

Und dann kamen wir endlich zum eigentlichen Wahrzeichen von Paris, dem Eiffelturm! Riesengroß, extrem gut besucht und echt beeindruckend. Allerdings war uns der Andrang deutlich zu groß und es fehlte die Energie sich dort jetzt noch anzustellen und dann auch noch raufzuklettern, weswegen wir das auf den nächsten Morgen verschoben und einen kleinen Boxenstop im Hotel einlegten.

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Am Abend suchten wir dann ein Restaurant aus dem Reiseführer, was ganz in der Nähe der Bastille lag. Und auch dort, rund um die Metrostation ein Gewusel in den Straßen, überall Leute in Kneipen, Bars oder einfach nur so. Das Cafe de l’Industrie in der Rue Saint Sabin ist echt gemütlich, sehr gut besucht und naja, ein klein wenig teuer ;) so wie fast überall in Frankreich. Und es hat Steak Tatare auf der Speisekarte. Die Hausfrauen und Fleischereifachverkäuferinnen unter uns kennen Tatar als mageres Rinderhack, man sollte aber möglichst nicht dem Glauben verfallen, dass das womöglich ein Beefsteak, Boulette oder ähnliches ist.
Ein Steak Tatare ist rohes Hackfleisch, mit einem aufgeschlagenen Ei oben drauf, dazu Zwiebeln, Kapern, Öl, Tabasco, Ketchup, Pfeffer und Salz, zum fröhlichen selber Mischen! Gut, dass ich das von daheim kenne, da gab es das auch immer mal lecker angemacht zum Brot dazu. Das einzige was etwas gewöhnungsbedürftig war, war der Temperaturunterschied vom warmen Kartoffelauflauf, als Beilage zum doch recht kühlen Hack.
Aber auch das konnte unter “eine Erfahrung reicher” verbucht werden.

Nach dem Essen schleppten wir dann unsere müden Knochen zurück ins Hotel um sie auf den bevorstehenden Aufstieg vorzubereiten.

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