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Mercedes-Benz Museum Stuttgart

Mercedes Was liegt näher als einen Mechatronik-Azubi (was mein Bruder ja ist) ins Mercedes-Benz Museum zu schleppen, wenn der denn schon mal vor Ort ist und bei seinem letzten Besuch der Stuttgarter Werke eben jenes noch nicht fertig gebaut war?!

Lange Rede, kurzer Sinn, gesagt, getan. Auf in die Stadt. Mit einem etwas verwirrten Navi haben wir den Weg über den Flughafen und 2x am Fernsehtum vorbei dann schlußendlich doch gefunden! Parkplatzsuche, war auch nicht so einfach. Glücklicherweise hatten wir dann ein Parkhaus gefunden, an dem unten zwar „Besetzt“ dran stand, dass aber nach näherer Erkundung irgendwie „verdächtig“ leer aussah.

Auf 7 Ebenen werden 120 Jahre Automobilgeschichte erzählt. Begonnen wird in 43 Metern Höhe. Verpassen kann man nichts. Die Ebenen sind chronologisch angeordnet und man wird immer in einem abwärtslaufenden Bogen in die nächste Epoche geführt an dessen Wänden die (damals) aktuellen Zeitgeschehnisse aufgeführt werden. Kurz vor Ende kann man dann noch im Fahrzeugsimulator fahren, der einen auf „Eine Reise durch die Renngeschichte“ mitnimmt. Es wackelt, ruckelt, ist informativ und macht Laune und ist im Gegensatz viel cooler, als jeder SpaceShuttle- oder UBootsimulator, wie man ihn zum Beispiel auf dem Cannstatter Wasen findet!

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Foyer Im Foyer dann auch vorgestellt, eine Besonderheit des Museums. In einem Brandfall wird mit im Foyer ein künstlicher Wirbelsturm erzeugt, der den kompletten Rauch aus dem Gebäude saugt und ihn nach außen hin abgibt. Hinter dem mittleren dicken Kreis verbirgt sich ein leistungsstarker Ventilator, der den Sturm entstehen lässt.

IMG_0371 Viel Beton, aber auch viel Design und moderne Architektur. Ein durchdachtes Konzept und dieser zwingend chronologische Aufbau, der einen auch wirklich nichts verpassen lässt, beeindrucken. Für die ausländischen Besucher werden Audioguides angeboten, für die Kinder gibt es auch was zum Anfassen, so dass es nicht langweilig wird.

IMG_0369 Und wenn man clever (so wie wir) geparkt hat, dann kann man auch aus dem Museum „überwachen“ ob denn das Auto noch da steht! Ist übrigens das Weiße und auch dieses Modell haben wir im Museum stehen sehen! ;)

Wenn man dann nach 5 h komplett erschöpft und müde auf den Beinen eigentlich nur noch ins Auto und nach Hause möchte, dann kommt natürlich noch so ein kleiner Haken! Hier in Form eines münzenfressenden Kassenautomaten. Zum Glück waren wir mit diesem Problem nicht allein und mit ein wenig grober Gewalt, konnten wir unser Geld auch wieder bekommen. Auf die Nachfrage beim Pförtner des Werkes wurden wir drüber aufgeklärt, dass wir auf dem Mitarbeiterparkplatz standen. Fataler Irrtum, aber er war so frei und kulant, hat uns unsere Parkkarten gelocht und wir konnten die 7 € Parkgebühren sparen! :D

[tags]Mercedes-Benz Museum, Stuttgart, Fotos, Geschichte, Autos[/tags]

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